Prof. Dr. Rüdiger Hachtmann

Professor an der TU Berlin und Projektleiter am ZZF Potsdam

Jahrgang 1953, außerplanmäßiger Professor an der Technischen Universität Berlin und Senior Fellow am Zentrum für Zeithistorische Forschung Potsdam.

Studium der Geschichte und der Sozialkunde (Politologie), Promotion 1986 (TU Berlin), Habilitation 1995 (TU Berlin). 1986–1997 Wissenschaftlicher Mitarbeiter und Assistent am Institut für Geschichtswissenschaft der TU Berlin, 1998–2001 Lehrstuhlvertretungen an den Universitäten Konstanz, Bremen, Freiburg und Basel, 1998–2006 DFG-Projekt „Gesamtdarstellung: Die Deutsche Arbeitsfront 1933 bis 1945“, 2001 Ernennung zum außerplanmäßigen Professor an der TU Berlin, 2002–2005 Projekt „Geschichte der Generalverwaltung der Kaiser-Wilhelm- Gesellschaft im ‚Dritten Reich'“, 2006-2018 Projektleiter am Zentrum für Zeithistorische Forschung Potsdam. Seit  April 2013 Mitglied der Unabhängigen Historikerkommission beim BMAS.

2018 von der Kommission damit beauftragt, die Studie über das Reichsarbeitsministerium als Behörde zwischen 1930/33 und 1945 zu erstellen. Die Publikation der Monographie ist für 2021 vorgesehen.

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Kontakt
Zentrum für Zeithistorische Forschung
Am Neuen Markt 1
14467 Potsdam

Tel.: 0331-28991-34
0331-28991-34
hachtmann[at]​zzf-pdm.​de
Publikationen

Industriearbeit im „Dritten Reich“. Untersuchungen zu den Lohn- und Arbeitsbedingungen in Deutschland 1933 bis 1945, Göttingen 1989.

Berlin 1848. Eine Politik- und Gesellschaftsgeschichte der Revolution, Bonn 1997.

Ein Koloß auf tönernen Füßen. Das Gutachten des Wirtschaftsprüfers Karl Eicke über die Deutsche Arbeitsfront vom 31. Juli 1936, München 2006.

mit Winfried Süß (Hrsg.): Hitlers Kommissare. Sondergewalten in der nationalsozialistischen Diktatur, Göttingen 2006.

Tourismus-Geschichte, Göttingen 2007.

Wissenschaftsmanagement im Dritten Reich. Die Geschichte der Generalverwaltung der Kaiser-Wilhelm-Gesellschaft, 2 Bde, Göttingen 2007.

Das Wirtschaftsimperium der Deutschen Arbeitsfront 1933–1945, Göttingen 2012.

mit Sven Reichardt (Hrsg.): Detlev Peukert und die NS-Forschung, Göttingen 2015.